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Ökumenische Pilger-Rad-Tour zum ÖKT in drei Etappen von Berlin nach München

„Wir bringen
die ökumenische Hoffnung
von der Gethsemane-Kirche
2003 in Berlin

zum

2. Ökumenischen Kirchentag
2010 in München!“


> Hoffnungsworte für die Ökumene und den 2. ÖKT!


1. Etappe: Berlin - Naumburg/Saale

> Fotos und Kurzbericht der 1. Etappe



> Presse-Echo Publik-Forum



2. Etappe: Naumburg - Nürnberg

> Fotos und Kurzbericht der 2. Etappe





3. Etappe: Nürnberg - München

> Fotos und Kurzbericht der 3. Etappe



Nähere Informationen:
Annegret Laakmann
Tel. 02364-5588
laakmann@wir-sind-kirche.de




Links

> Faltblatt "Ökumenische Pilger-Rad-Tour" (PDF)

> Wir sind Kirche beim Ökumenischen Kirchentag Berlin 2003

> Wir sind Kirche beim Ökumenischen Kirchentag München 2010

> Webseite des Ökumenischen Kirchentags München 2010
www.oekt.de


> Pilgerportal des 2. Ökumenischen Kirchentag München 2010
www.pilger-portal.de


> Auf dem Weg zum 2. Ökumenischen Kirchentag München 2010
www.bayern-oekumenisch.de


> mehr zum Thema „Ökumene“

> mehr zum Thema „Eucharistische Gastfreundschaft“





Hoffnungsworte für die Ökumene und den 2. ÖKT

Dem Leitwort des 2. Ökumenischen Kirchentags „Damit ihr Hoffnung habt“ (1 Petr 1,21) gemäß, lädt Wir sind Kirche alle Christinnen und Christen dazu ein, ihre Hoffnungen für die Ökumene zwischen den Kirchen und für den 2. Ökumenischen Kirchentag aufzuschreiben und an die KirchenVolksBewegung zu senden.

* * *

Christinnen und Christen haben in unserem Lande auch nach Jahren immer wieder enttäuschter Hoffnung nicht aufgegeben, für die Reform eines verkrusteten Systems zu kämpfen. Sie wurden Vor 20 Jahren haben endlich belohnt. Das wünsche ich auch "Wir sind Kirche": euer Lohn ist schon groß im Himmel! (Lk 6, 23).
H.K., München

* * *

Zum 2. ökumenischen Kirchentag wünsche ich mir, dass Gott der vatikanischen Orgie "Priesters Lust, Gottes und der Laien Frust" ein "Beinchen" stellt und Paulus seinen dumpen Nachfolgern im Amt mit Röm. 13.11 die Leviten ließt.
P.R., Senden

* * *

Hoffnung heißt, an der Basis weiter zu arbeiten - nicht auf Obrigkeit hören. Dort, wo wir "Geschwister" sind, haben wir vielfältige Erfolge, die uns im "Marsch gegen die Institutionen" nur stärker werden lassen! Vielleicht gibt es doch wieder einen Johannes XXIII in naher Zukunft?
K.R., Hannover

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Ich möchte hier keinem „billigen“ Ökumenismus das Wort reden, der die Gefahr des Entstehens fundamentalistischer Strömungen mit entsprechenden Polarisierungen beinhaltet. Sowohl Katholiken als auch Protestanten müssen ihre eigene Identität bewahren können und der Versuchung widerstehen, den jeweils anderen „bekehren“ zu wollen. Ökumene kann nicht auf eine totale Einheit in allen Einzelfragen hinauslaufen; jedoch halte ich es für unabdingbar, dass keine Kirche das, was eine andere Kirche offiziell verbindlich lehrt, als Widerspruch zum Evangelium betrachtet.

Ökumene will kein Verarmungsprozess sein, bei dem man sich auf den geringsten gemeinsamen Nenner einigt; Ökumene will und muss als ein Lern- und Mehrungsprozess verstanden werden, bei dem alle Beteiligten voneinander lernen. Keine Konfession darf und soll ihre Identität aufgeben müssen; zu der Vorstellung von einer „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“ gibt es, wenn alle Beteiligten wahrhaftig und ernsthaft den Gedanken der Ökumene verwirklichen möchten, keine Alternative!

Das Engagement vieler Christen, die sich um eine Überwindung der leider noch immer anhaltenden Kirchentrennung bemühen, darf nicht als „Wischiwaschi-Ökumene“ diskreditiert werden. Ökumene darf nicht missverstanden werden als „Gleichmacherei“ , sondern sie muss getragen sein von dem Bemühen, dass beide Kirchen mit ihren unterschiedlichen Traditionen sich gegenseitig bereichern können und dass beide sich in ihrer Verschiedenheit akzeptieren und schätzen und als „vollgültig“ anerkennen müssen; die Erklärung der Glaubenskongregation vom September 2000, dass die Kirche Jesu Christi im voll Sinne allein in der katholischen Kirche subsistiere und die Kirchen der Reformation nicht Kirchen im eigentlichen Sinne seien, ist von evangelischen Christen nicht zu Unrecht als Affront empfunden worden ; nach meiner tiefsten Überzeugung müssen beide Kirchen darauf verzichten , sich als Besitzer der alleinigen Wahrheit darzustellen.

Ökumenische Theologie wird in Zukunft nur dann Akzeptanz und Berechtigung finden, wenn Kirchen sich als Kirchen „par cum pari“ also auf Augenhöhe, anerkennen.

Wenn jedoch führende Vertreter der katholischen Kirche, wie z.B. Papst Johannes Paul II. in seinem Rundschreiben „Dominus Jesus“ aus dem Jahre 2000, glauben feststellen zu müssen, dass den Mitbrüdern und Mitschwestern z.B. in der evangelischen Kirche Entscheidendes fehle und dass die evangelischen Mitchristen nicht für sich das Recht beanspruchen könnten, in einer „Kirche“ organisiert zu sein - allenfalls könne man von einer „kirchlichen Gemeinschaft“ reden – so geraten diese Vertreter der katholischen Hierarchie zumindest in den Verdacht, an einem ernsthaften ökumenischen Dialog nicht interessiert zu sein. Wer den evangelischen Mitbrüdern und Mitschwestern mit einer solch ehrverletzenden Art begegnet, der muss sich fragen lassen, ob dieser katholische Kirche, die von ihrem Glaubensverständnis ( extra ecclesiam nulla salus ) den Anspruch erhebt, hinsichtlich der authentischen Verkündigung der Botschaft Jesu Alleinverkündungsberechtigte zu sein, nicht im Letzten auch etwas sehr Menschenverachtendes innewohnt, wenn sie beispielsweise den evangelischen Kirchen das Recht abspricht, sich als Kirche darstellen zu dürfen. Wenn ich in diesen Tagen lese, dass die Evangelische Kirche ihre Zusammenarbeit bezüglich einer gemeinsamen Bibelübersetzung mit den Katholiken wegen „Lithurgiam authenticam“ aufgekündigt hat, dann müssen die von dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz vergossenen Krokodilstränen vor dem Hintergrund auch des Verhaltens der katholischen Kirche hinsichtlich der Aussagen in „Dominus Jesus“ als wenig überzeugend und wahrhaftig eingestuft werden.

Für mich bleibt der Monopolanspruch der katholischen Kirche in der rechtmäßigen Verkündigung unverständlich und gegenüber den evangelischen Kirchen diskriminierend, da diese doch zu Recht davon überzeugt sind, dass sie in der befreienden Verkündigung der Worte Jesu die ihnen nahe stehenden Mitchristen ebenfalls den Weg zum „Ewigen Heil“ weisen.

Die Überzeugung in der katholischen Kirche, die „einzig wahre, katholische und apostolische Kirche“ zu sein, die geleitet wird vom „Stellvertreter Jesu Christi“ und ausschließlich repräsentiert wird von Amtsträgern, die „in persona Christi“ agieren, bilden eine ungeheuere Barriere für eine Ökumene, die Gleichwertigkeit der Partner zur Voraussetzung hat. Wenn auch viele Christen der reformierten Kirchen mittlerweile einen universalkirchlichen Petrusdienst als menschliche Einrichtung (iure humano) für durchaus nützlich ansehen („Communio mit Petrus“), so wird die katholische Kirche zur Kenntnis nehmen müssen, dass sie Abschied nehmen muss von der Vorstellung einer „Communio unter Petrus“.

Kardinal Walter Kasper hat das Ziel der Ökumene wie folgt formuliert : "Das Ziel der Ökumene ist die sichtbare Einheit, die keine uniformistische Einheitskirche ist, sondern Raum gibt für die legitime Vielfalt der Geistesgaben, Traditionen, Spiritualität und Kulturen.“ Einer solchen Formulierung kann man nur zustimmen , zumal sie sich von der Formulierung einer „Wischiwaschi-Ökumene“ Müllers wohltuend und zugleich zukunftsweisend abhebt.

Jesus hat keinen Menschen aus seiner Mahlgemeinschaft ausgeschlossen, zu der er insbesondere diejenigen einlud, die am Rande der Gesellschaft lebten. Diese Mahlgemeinschaft, Anzeichen des himmlischen Hochzeitsmahls, symbolisiert die Gleichheit aller vor Gott ; denn Gott akzeptiert alle ohne Ansehen der Person, erwartet aber auch von denen, die sich zum Mahle einladen lassen, eine brüderliche und schwesterliche Nähe und den Glauben an die liebende und verzeihende Kraft seiner frohmachenden und den Menschen befreienden Botschaft. Ernst Lange hat vor ca. 30 Jahren diese Aussage zusammengefasst in dem Satz : „Jesu Tisch kannte keine Zulassungsprobleme – außer der Frage, ob einer sich treffen ließ von der Liebe Jesu.“

Wenn Jesus selbst sich nicht scheute, auch mit jenen Personen gemeinsam Mahl zu halten, die in damaliger Zeit in den Augen der jüdischen Priesterschaft zu den outlaws zählten, so bleibt es unverständlich, warum wir Christen uns mit einem ökumenischen Abendmahl und einer ökumenischen Eucharistie so schwer tun . Wenn sich so viele Christen nach einer gemeinsamen Eucharistiefeier sehnen und sie dennoch offiziell verweigert wird, so stellt sich doch eine Vielzahl von Fragen:

  • Widerspricht es wirklich dem jesuanischen Geist oder liegt nicht eine gewisse Logik darin, dass Christen mit wechselseitiger eucharistischer Gastfreundschaft sich gegenseitig einladen, wenn sie doch gemeinsam daran glauben, dass Christus in Wort und Sakrament in der Mahlfeier gegenwärtig ist?
  • Widerspricht es wirklich dem jesuanischen Geist, wenn Christen gemeinsam Eucharistie feiern im Hinblick auf die erhoffte Versöhnung und Einheit der Menschen, die Jesus doch sehr am Herzen lag?
  • Widerspricht es wirklich dem jesuanischen Geist, wenn Christen eine weitherzige Handhabung der Kommunion als ein Gebot der ökumenischen Barmherzigkeit verstehen?
  • Widerspricht es wirklich dem jesuanischen Geist, wenn wir im Zusammenhang mit der ökumenischen Eucharistie die Einladung Jesu, die allen Menschen gilt, höher stellen als ein „System von Richtigkeiten“?
  • Widerspricht es wirklich dem jesuanischen Geist, wenn Befürworter der ökumenischen Eucharistie argumentieren, dass nicht die Kirche, sondern Christus dazu einlädt, und deshalb ein jeder willkommen ist?
  • Widerspricht es wirklich dem jesuanischen Geist, wenn Christen gemeinsam Eucharistie feiern und damit bekunden, dass die Einheit der ganzen zerrissenen Menschheit Gottes Wille ist?
  • Widerspricht es wirklich dem jesuanischen Geist, wenn Christen gemeinsam Eucharistie feiern und sich daran erinnern, dass aufgrund der zerrissenen Menschheit Gott seinen Sohn gesandt hat, damit dieser durch seinen Tod und seine Auferstehung uns seinen Geist der Liebe schenke?
  • Widerspricht es wirklich dem jesuanischen Geist, wenn Christen gemeinsam Eucharistie feiern und sich dabei ins Bewusstsein rufen, dass am Vorabend seines Opfertodes am Kreuze Jesus selbst den Vater für seine Jünger und für alle, die an ihn glauben, darum bittet, dass „sie eins seien“ , eine lebendige Gemeinschaft?
  • Widerspricht es wirklich dem jesuanischen Geist, wenn Christen gemeinsam Eucharistie feiern und sich der Verantwortung gegenüber Gottes Plan stellen, dass die durch die Taufe vereinten Christen zu einem Leib werden mögen, in dem sich die Versöhnung und die Gemeinschaft voll verwirklichen soll?
  • Widerspricht es wirklich dem jesuanischen Geist, wenn Christen gemeinsam Eucharistie feiern und dabei sich des Glaubens bewusst werden, dass sie durch die Taufe eingetaucht wurden in den Tod des Herrn, das heißt in den Akt selbst, in dem Gott durch den Sohn die Wände der Trennung niedergerissen hat?
  • Widerspricht es wirklich dem jesuanischen Geist, wenn Christen gemeinsam Eucharistie feiern und sich vor Augen führen, dass die Spaltung ganz offenbar im Gegensatz zum Willen Christi steht und dabei mit bedenken, dass die „Spaltung ein Ärgernis für die Welt und ein Schaden für die heilige Sache der Verkündigung des Evangeliums vor allen Geschöpfen ist“ ?
Karl Rahner und Heinrich Fries stellten in ihrem Buch „Einigung der Kirchen – reale Möglichkeiten“ aus dem Jahre 1983 bereits u. a. die Frage , ob es – selbst nach „ernster und verantwortlicher Gewissensprüfung“ - nicht unverantwortbar sei, eine „offene Kommunion als Ausdruck eucharistischer Gastfreundschaft“ zuzulassen, weil das „einem Verrat an der eigenen Kirche gleichkäme“. Die heutigen Zögerer und Bedenkenträger sowohl in der katholischen als auch in den evangelischen Kirche sollten die vor über 20 Jahren formulierte Antwort mehr als einmal bedenken, die folgendermaßen ausfällt : „Das kann man nicht sagen, wenn die konkrete Situation und Weise der Abendmahlsgemeinschaft von den Teilnehmern nicht als Zeichen der Gleichgültigkeit gegenüber einer weiteren und vollen Kircheneinheit verstanden werden kann, sondern nur als Zeichen des entschlossenen Strebens nach Vollendung der Einheit gestaltet wird.“ Vor dem Hintergrund des Zusammenhangs von Kirchen- und Eucharistietrennung stellen die beiden Theologen die zukunftsweisende Frage, die auch heute an Aktualität nichts eingebüßt hat : „Wenn es das Wesen des Abendmahls ist, die Einigung der durch Glaube und Taufe mit Jesus und untereinender Verbundenen zu fördern und voranzubringen – warum sollte es dann nicht auch in besonderer Weise geeignet sein, die faktisch zerbrochene kirchliche Einheit wiederherzustellen?“

Es ist doch theologisch unzulässig und pastoral problematisch, wenn sich die katholische Kirche auf den Willen Jesu oder die ungebrochene Tradition der Kirche beruft, um ökumenisches Miteinander bei der Abendmahls- und Eucharistiefeier zu unterbinden. Entscheidend dagegen ist für die Nachfolger Jesu, dass Menschen sich seiner erinnern, seine Gegenwart in Wort und Sakrament feiern und versuchen, seine Botschaft in der Welt erfahrbar werden zu lassen.

Die wesentlichen Merkmale der Kirche sind somit Wortverkündigung und Sakrament. So heißt es auch in der Confessio Augustana:
"Est autem ecclesia congregatio sanctorum, in qua evangelium pure docetur et recte administrantur sacramenta."

Die Kirche ist also die Versammlung der Gläubigen, in der das Evangelium rein gelehrt und die Sakramente richtig verwaltet werden. Auf dieser Grundlage ist eine Vielfalt von Kirchenverständnis möglich.

Millionen Christen, die auf die Kraft des Heiligen Geistes bauen, beten jeden Tag darum, dass bei allen Beteiligten, die für den Bau des ökumenischen Hauses Verantwortung tragen , die Einsicht darin wachsen möge, dass selbstverständlich dieses Haus von unterschiedlichen Baustilen und verschiedensten Formen der Innenausstattung geprägt sein muss und dass vor allem in diesem Haus Platz für unterschiedliche Bewohner sein muss, die sich jedoch in einem einig sind : Sie verdanken sich Jesus von Nazareth, bekennen ihn in ihrer Mitte als in Wort und Sakrament gegenwärtig und versuchen, die Botschaft Jesu von der befreienden Nähe Gottes den Menschen nahe zu bringen.

Nach Worten der Landesbischöfin von Hannover, Margot Käßmann, kann es, wenn es um die Lehre der Kirche geht, weder einen Minimalkonsens geben, weil dieser alle entscheidenden Inhalte ausblenden würde. Außerdem können die Kirchenverständnisse nicht einfach nebeneinander gestellt werden, weil dann jede dogmatische Überlegung ausgeblendet wäre. Wir brauchen also eine Erörterung der Lehre von der Kirche, die sich ihrer konfessionellen Herkunft bewusst ist, und vom ihr aus die Fragen und Gegenpositionen anderer Ekklesiologien zu Gehör bringt. Es gibt keine konfessionsneutrale Lehre von der Kirche. Die Frage ist, ob wir einander als Kirchen wahrnehmen und anerkennen können.

Die Chancen bezüglich einer Einheit der christlichen Kirchen ist in elementarer Weise abhängig von dem zugrunde gelegten Oekumene - Verständnis. Geht man unter einer ekklesiozentrischen Prämisse an diese Frage heran, so kann die Folgerung für die „abgefallenen“ Kirchen aus katholischer Perspektive nur lauten, dass eine Einheit nur als Rückkehr der anderen in den „wahren“ Schoß der katholischen Kirche möglich ist, da diese sich als die „einzig wahre“ Kirche Jesu Christi wähnt. Dieser Denkansatz wird heute noch von denjenigen verkündet, die das Rad der Kirchengeschichte auf eine vorkonziliare Zeit zurückdrehen möchten; auf das Zweite Vatikanische Konzil können sich diese römischen Zentralisten nicht berufen, denn dieses hatte bezüglich des oekumenischen Ansatzes den christozentrischen Ansatz in den Mittelpunkt gestellt; nicht das kirchengeschichtlich Trennende sollte im Vordergrund stehen, sondern das christologisch Verbindende.

Kardinal Kasper hat darauf hingewiesen, dass es auch in der Urkirche keine zentralistische Einheitskirche gegeben hat : „...denn historisch gesehen gab es vermutlich von Anfang mehrere Gemeinden , neben der Jerusalemer Gemeinde auch Gemeinden in Galiläa. Die eine Kirche bestand als von Anfang an ´in und aus´ Ortskirchen.“ Kasper, der im Gegensatz zu Ratzinger nicht einer zentralistischen Einheitskirche das Wort redet, sondern sich für eine Balance von Universal- und Partikularkirchen einsetzt, beschreibt dann auch folgerichtig aus seiner Perspektive die Zielvorstellung einer zukunftsweisenden Oekumene: „Die oekumenische Zielvorstellung ist ja nicht die uniformistische Einheitskirche, sondern eine Kirche in versöhnter Verschiedenheit.“

Nur dieser Weg verspricht einen konstruktiven Beitrag zur Aussöhnung und zum Frieden zwischen den Konfessionen zu leisten; den Religionsfrieden empfinde ich als conditio sine qua non für einen Frieden im politischen Bereich zwischen verfeindeten Völkern – nicht nur im Nahen Osten, sondern weltweit. Wie sagte noch Jesus nach seiner Auferstehung zu seinen Jüngern in Jerusalem : „Der Friede sei mit euch!“(Lk 24,36).
P.H., Lingen

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Wir wünschen Ihnen allen auf diesem Wege gesegnete Pfingsttage! Und lassen Sie sich vom Heiligen Geist viele neue Reformideen einfallen!
M.+W.G., Bergisch Gladbach

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Ich habe beim ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin in der Gethsemane- Kirche an den Gottesdiensten teilgenommen. Ich habe mit so vielen Menschen dort Kontakt gehabt, die sich sehnlichst wünschen, daß die christlichen Kirchen gemeinsame Wege suchen, um die Botschaft Christi überzeugend zu leben.
Deshalb wünsche ich mir für den 2. Ökumenischen Kirchentag, daß das gemeinsame Abendmahl, Eucharistie, unsere christliche Gemeinschaft noch stärker bekräftigt und wirksam macht, gerade im Hinblick auf eine wachsende Gleichgültigkeit der Religiosität gegenüber in unserem Land, um dieser überzeugend entgegen zu wirken.
A.S.

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Obwohl wir bei unserer AGP-Tagung in Heppenheim äußerlich wesentlich "sesshafter" sein werden als ihr bei eurer Pilgertour, machen wir uns gemeinsam immer wieder neu auf den Weg und bleiben somit dauerhaft unterwegs. Wenn wir als alt gewordene Kirchen-69-er in der AGP an die Zukunft denken und noch mögliche eigene Perspektiven besprechen - das wollen wir nämlich auch neben der kritischen Rückschau auf 40 Jahre Reformengagement - dann werdet ihr in unseren Erwägungen sicher eine Rolle spielen. Denn wenigstens z. T. repräsentiert ihr eine andere kirchliche Generation und habt darum auch wohl noch andere Möglichkeiten des Einsatzes, aber auch der inhaltlichen Akzentsetzung - also ein "Mehr" an Perspektive.
Jedenfalls wünschen wir euch viel Ausdauer - nicht nur beim Radfahren - und Geduld, beides immer wieder getragen von der inneren Gewissheit, dass unser Engagement einer gerechten Sache dient. Darin sind wir sicher verbunden - und was die Dauer und Zähigkeit angeht, sind wir euch ja sogar an Jahren voraus.
Wir wünschen euch, dass ihr die äußeren Etappen erfolgreich hinter euch bringt und euer Ziel München dann im nächsten Jahr erreicht. Dieses Ziel ist trotz mancher Strapaze und mancher Blessuren sicher leichter zu erreichen als die Ziele, die wir sonst im Blick auf die kirchliche Reform miteinander anstreben.
Haltet durch. Viel Freude!
Edgar Utsch, Sprecher der AGP

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Als Evangelischer bin ich begeistert was sie alles in Bewegung bringen. Ich bin nun 70 Jahre alt und habe mich ca. 40 Jahre um die Ökumene bemüht. Ich glaube umsonst, so sehe ich es. ich bin müde. Vielleicht ist das der weg des Vatikan das zu erreichen. ich hoffe auf sie in München und wünsche mir ein gemeinsames Abendmahl ohne Pfarrer und Priester damit keiner nachteile hat danach. Ich glaube fest an Gottes Segen wenn gläubige an Gottes Tisch zusammen finden und sich auf das gemeinsame Mahl freuen. Laien sollten in der Lage sein, dies zu organisieren. Bei diesem schönen Gedanken kann ich die geistliche Hierarchie vergessen und nur hoffnungsvoll auf den dreieinigen Gott sehen. meine Gebete sollen sie begleiten. Ich wünschte wir hätten in der evang. Kirche mehr Kraft, die Kirche vor Ort bzw. von unten gesünder zu machen als sie ist. Ich beneide sie und wünsche ihnen ausreichend Durchhalteenergie aber ganz besonders Gottes Segen, denn ohne "IHN" geht nichts. Vor ein paar Jahren hätte ich mir diese Zeilen noch nicht getraut.
D.P.

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Ökumenisch können die Konfessionen mutiger aufeinander zugehen. In einem stark säkularen Umfeld in Ostdeutschland ist es gelegentlich grotesk, sich an den Differenzen aus dem 16. Jahrhundert abzuarbeiten. Es geht um das Christsein in unserer Gesellschaft und viel weniger um die Frage der konfessionellen Ausprägung...
Dazu wünsche ich Gottes Kraft und Inspiration!
M.H., Leipzig

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Möge Euer Weg
Euch freundlich entgegenkommen,
möge der Wind Euch den Rücken stärken.
Möge die Sonne Euer Gesicht erhellen und der
Regen erst am Abend die Felder tränken.
Bis wir uns wieder sehen,
möge Gott Euch schützend in seiner Hand halten.
H.T., Augsburg

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EINHEIT JA und JETZT.
Halten wir all den BedenkenträgerInnen, BremserInnen und mächtig-dagegen-Argumentierern unsere Hoffnung und ökumenische BEGEISTERUNG entgegen!
Lasst uns die Glut zum Lodern bringen, und neue Einheits-Lieder singen!
P.S., Hannover

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Dass ich zu meinen Lebzeiten noch die große Danksagung ( Eucharistie ) feiern darf, zu der Christus selbst einlädt ohne Unterschied zwischen den Konfessionen und lehramtlicher theologischer Belehrung, wo allein die Liebe zählt.
U.S., Hattingen

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Wir haben unsere drei inzwischen fast 30jährigen Kinder in ökomenischem Geist erzogen, mit Mutter in den kath. Gottesdienst, mit Vater gehen die 2 Söhne in den evangelischen Posaunenchor.
Wir wollen nicht mehr zurück und warten auf weitere Möglichkeiten der Kirchen Ökomene zu leben. Vor allem unsere jungen Menschen lassen sich nicht mehr hinter das Konzil zurückschieben.
Die Eitelkeit der kath. Amtskirche ist nicht länger zu ertragen! Mit Zollitsch sind wir hoffentlich auf einem guten Weg. Aber bitte nicht so langsam, wir sind bald sechzig und wollen es noch erleben.
Bis zum Ökomenischen Kirchtag in München
D.H., Bruchsal

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Ich hoffe, dass es in München gelingen möge noch konkretere Schritte der Einheit in der Vielfalt zu entwickeln und zu leben.
K.J.L.

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Während der Islam vor Selbst- und Sendungsbewusstsein fast platzt und hier in Mitteleuropa die Moscheen nur so aus dem Boden schießen, macht unsere christliche Religion eher den Eindruck einer Stagnation; sie wirkt oft als Sache von gestern; viele sind unzufrieden mit der Kirche, nicht wenige haben sie verlassen! Da müssen wir, auch die Kirchen, viel offensiver - und vor allem gemeinsam - auftreten! Es fehlt ein neuer Aufbruch, wie wir ihn etwa nach dem letzten Konzil hatten.

Auch in der Ökumene tut sich, jenseits der Basis jedenfalls, nicht wirklich was. Dabei unterscheiden die meisten "einfachen" Christen fast gar nicht mehr zwischen den Konfessionen... es wäre wünschenswert, wenn die Kirchen sich gegenseitig als Geschwister, jeder halt - aus welchen Gründen auch immer - mit einer anderen Tradition, anerkennen, einschließlich Eucharistiefeier und Weihen. So wie der Aachener Dom aus zwei ungleichen Teilen (Romanik und Gotik) besteht, und trotzdem ist es eine Kirche!
G.B., Langenfeld

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Leider habe ich keine Erwartungen mehr bezüglich Ökumene oder auch anderen Öffnungen in der katholischen Kirche. Ich war vor 10 Jahren mit in der Gethsemanekirche und damals tatsächlich voller Hoffnung auf einen Aufbruch. Nun muß ich im Vorfeld des Kirchentages wieder von allen Seiten genau dieselben Argumente hören und lesen, die damals auch gebraucht worden sind. Auch wenn meine Reaktionen auf den Rückwärtsgang in der Amtskirche so negativ ausfallen, möchte ich mich wieder mal bei Wir sind Kirche bedanken, daß Sie nicht locker lassen!
Gott mit Euch
V.A., Dinkelscherben

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Die "Einheit in der Vielfalt" muß von unten kommen. Laßt uns als Laien in München an vielen Orten und Plätzen gemeinsam Eucharistie, Abendmahl im Sinne Jesu feiern. Wer könnte uns davon abhalten? "Wir sind noch nicht so weit" - das Wort der beiden Bischöfe in München ist nicht mein Wort. Ich gehöre nicht zu diesem "wir" - ich möchte eine Kirche, die sich vom Geist Jesu, den Propheten, den biblischen Texte inspirieren läßt. "..Die Liebe aber ist die größte unter ihnen..." 1.Kor.13
A.G. Nürnberg

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Was trennt, kommt vom Menschen.
Was eint kommt von Gott.
Jesus grenze niemanden aus, der/die ihn ehrlichen Herzens suchten.
Er aß mit ihnen, richtete sie auf, verteidigte sie gegen Kläger und Rechthaber.
Er ist unser Weg, a u c h für unsere katholische Kirche.
F.W., Peru

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Ich habe die vielen Hoffnungsworte im Hinblick auf die Ökumene zwischen den Kirchen und für den 2. Ökumenischen Kirchentag in München 2010 gelesen. Ich bin beeindruckt, wie viele Voten mit einem gemeinsamen Abendmahl, einer gemeinsamen Eucharistiefeier große Hoffnung für die Ökumene verbinden und teile diese Hoffnung. Ich habe auch in Veröffentlichungen nach dem Bremer Evangelischen Kirchentag gelesen, dass so bekannte Kirchentagsredner wie Fulbert Steffensky, Anselm Grün, Jörg Zink und Friedrich Schorlemmer sich nur noch einen Ökumenischen Kirchentag mit gemeinsamem Abendmahl vorstellen können.
In den Evangelien bei Markus, Matthäus und Lukas lesen wir, wie sorgfältig sich Jesus auf sein letztes Mahl, ein Passahmahl zur Erinnerung an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten, vorbereitet hat und wie sich seine Jünger auf Jesu Wort hin auf Platzsuche begeben haben. Ich gehe davon aus, dass auch in München solche Vorbereitungen nötig werden.
M.B., Tübingen

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An Euch alle schicken wir die herzlichsten Grüße für die zweite Etappe der Pilgerradtour. Wir begleiten Euch in Gedanken und wünschen Euch von Herzen gutes Radlwetter und eine fröhliche Gemeinschaft. Wir bitten Euch sehr auch unsere nächste Woche beginnenden Vorhaben und Veranstaltungen in Gethsemane "Wachet und Betet - 20 Jahre friedliche Revolution" in Eure Gedanken und Gebete einzuschließen. Wer sich weiter informieren will, kann dies sehr gerne unter www.wachet-und-betet.de tun.
Herzliche Grüße aus Berlin Eure
D.und C.Z., Berlin

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Rückbau der katholischen Hierarchie zur baldigen Kirchengemeinschaft!
J.G.

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Neuer Aufbruch der Ökumene durch das Wahrnehmen und Verwirklichen unserer biblischen Botschaft durch Jesus!
W.M., Marktoberdorf

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... dass der Kampf um Priesterinnen und Diakoninnen im Zuge von Ökumene Erfolg hat, dass evangelische und katholische Frauen hier zusammen arbeiten.
I.P., Köln

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Respektvoller Umgang miteinanderOffenheit in allen FragenSelbstverständlicher Umgang mit der gegenseitigen Einladungkeine Vorbehalte bei der Kommunion
C.L., Eisenberg

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Dass man offiziell die Kirchensteuer umwidmen kann!

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Weniger Harmoniebedürfnis von Seiten der evangelischen Kirche, mehr deutliche Worte
B.F., Leutkirch

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Gemeindeleiter/innen um die Eucharistiefeier und die Gemeinden zu erhalten
B.F., Leutkirch

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Ich wünsche mir, dass ganz viele Menschen sich von Jesus zu den vielen Mählern an den verschiedenen Tischen einladen lassen ohne Angst vor amtskirchlicher Drohbotschaft
S.G.

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Eine Stärkung der christlichen Botschaft in der Öffentlichkeit

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Jesus hat es uns gesagt und vorgelebt: gemeinsam leben und gemeinsam feiern!
G.H.

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Viele gemischte Ehen, denn nur diese bewirken gegenseitige Integration nachhaltiggemeinsame AbendmahlfeierZusammenlegung von evangelischer und katholischer Gemeinden um immer weniger Ressourcen zu nutzen.
H.K., Eggstätt

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... dass es uns gelingt, möglichst viele Katholiken/Innen zu ermutigen, die Trennung am Schlussgottesdienst zu boykottieren und den protestantischen Gottesdienst zu besuchen
M.S.-L., Mannheim

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Dass möglichst viele Katholiken/Innen ein Zeichen setzen und am Abendmahl teilnehmen
G.W., Eschborn

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Tun, was uns eint!
M.L.

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Eucharistische GastfreundschaftUnterstützung von protestantischer Seite bei Frauenordination/Amt, Synodenbewegung, Gemeindeprojekte etc.
A.F., Mainz

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Die Gemeinden werden selbständig und dialogbereit – nach NT ist Gemeinde = Kirche (konkret)
J.G.K. Bad Homburg

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Nicht fregen – machen! Praktizieren!
N.K., Bad Homburg

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Die Anliegen der einzelnen Christen und Gemeinden sollten von den Kirchenleitungen ernst genommen werden.
H.-J.R., Neckargemünd

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Dass wir gemeinsam von der ??? zurück zur brüderlichen Kirche finden!S.H., Augsburg

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Dass die Halbherzigkeit ein Ende hat und dass statt wohlwollender Worte konkrete Gemeinschaft kommt.
G.M., Neumarkt

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Trotz Warnungen und Angst vor Provokation, muss ein Zeichen gesetzt werden zur gegenseitigen eucharistischen Gastfreundschaft
G.K., Lenningen

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Dass sie sich mehr an theologischen Grunderkenntnissen ausrichtet und weniger um traditionell Gewachsenes = gleiche AugenhöheH.K., Lenningen Es möge für die Gemeinden das „Modell Poitiers“ befürwortet werden, als Gegenreaktion zu den riesigen Gemeindekonstrukten die Gläubige wie Vorsteher aufreibt.
U.L., Bendorf

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Dass uns Rückschläge besonders ermutigen weiter zu machen und immer mehr MitstreiterInnen zu gewinnenU.H.

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Ich hoffe auf stärkere Aktivitäten aus den Gemeinden – ob der ÖKT das bewirken kann?

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Dass bemerkt und ausgesprochen wird, wie weit die Kirchen von der Ökumene entfernt sind und daraus in den Gemeinden der intensive Wunsch nach Ökumene erwächst
P.S., München

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Mehr Ökumene auf dem ökumenischen Kirchentag
C.W., Bad Münstereifel

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Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls und der Einsicht, dass keine Konfession alleine bestehen kann.
H.-J.W., Frankenthal

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Gemeinsame Eucharistiegemeinsamer ReligionsunterreichtGespräche über PriesteramtFrauenpriester nicht mehr exkommunisiert (Heimholung ähnlich wie die Piusbrüder)
S.D.-L., Bad Endorf

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„Einer ist euer Vater, der im Himmel. Ihr alle seid Brüder und Schwestern!“Benedetto, geh in Pension und bekehre dich!
W.D., Bad Endorf

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Ich hoffe, dass alle Kirchen und ihre Mitglieder sich respektieren und ihre Gemeinsamkeiten mehr betonen als ihre Differenzen.
R.E.

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Dass auch unsere „Kirchenfürsten“ dort locker miteinander umgehen und Mut verbreiten!(An das gemeinsame Abendmahl glaube ich noch nicht!)
H.S., Tübingen

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Wenn es in München keinen Gottesdienst für die als Hexen verbrannte Frauen geben würde, wäre ich vermutlich ( nach dem verbotenen ökumenischen Gottesdienst in Berlin) gar nicht mehr gekommen! Ich komme und möchte u.a. Gottesdienste feiern, die Maria v. Magdala, Junia, Theodora, Johanna .....und Jesus gefallen - auch wenn sie einigen seiner recht mäßigen ( dies ist kein Rechtschreibfehler!) Nachfolger nicht gefallen sollten.
Mein Lieblingssegen soll uns beflügeln: Möge ein sanfter Wind uns streicheln - Möge Gott lächeln - Möge Sie uns segnen.
U.H.

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Ich hoffe, dass es diesmal, anders als 2003 in Berlin, eine vom > Organisationskommitee geplante und auch in die Tat umgesetzte gemeinsame Mahlfeier gibt.
Wie ich in einer Zeitungsnotiz gelesen habe, soll es ein Agapemahl geben ohne magisches Zeremoniell. Das wäre eine gute Lösung auch für die Zukunft und kommt außerdem den Abendmahlen in der Urkirche gleich. Wenn es aber gegen alle Erwartungen nicht zu einer offiziellen, gemeinsamen Mahlfeier kommen sollte, wären die Katholiken diskret oder wie auch immer aufzufordern, gemeinsam an einem dafür geeigneten evangelischen Gottesdienst teilzunehmen.Ein ökumenischer Kirchentag, der diesem Namen auch gerecht wird, darf nicht mehr wie "kastriert" durchgeführt werden. Nach aller bisherigen Erfahrung erweisen sich leider die katholischen Bischöfe als die "Oberbremser" in der Ökumene mit den Kirchen der Reformation , gegen den Willen der meisten Katholiken. Fortschritte muß es daher in München geben, andernfalls wäre ich für einen wie auch immer gearteten Aufstand.
Wenn möglich, sollte es in München auch einen Vortag geben, der das Amtsverständnis des katholischen Lehramtes kritisch unter die Lupe nimmt. Nach Ergebnissen der historischen Jesusforschung , die von vielen Neutestamentlern, z.B. Klaus-Stefan Krieger, vertreten wird, hat sich Jesus "mit Sicherheit" nicht als Religionsstifter verstanden ("Was sagte Jesus wirklich?", Seite 12) . Erst die historische Entwicklung hat ihn zum Kirchengründer gemacht. Aber auch der Alttestamentler Herbert Haag vertritt den gleichen Standpunkt ("Nur wer sich ändert bleibt sich treu", Seite 13).
Unsere Hierarchen haben somit keinen Grund, sich über die Ordinierten der Evangelischen Kirche zu erheben gemäss der Lebensregel: "Wer selbst im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen."
F.E.

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Ja, in Wien tut sich jedenfalls einiges. Ein Kreis engagierter ChristInnen engagiert sich gemeinsam für Beten mit Worten und Händen.
2011 hoffen wir einige Brüder von Taizé zu uns für ein kleines Frühlings- oder Herbsttreffen mit ca. 2000 Menschen aus den Nachbarländern einzuladen.Anbei ein schöner Bericht aus dem März.
S.S.

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Die Oekumene möge auf der Basis einer Synodalen Struktur sehr bald und umfassend Wirklichkeit werden. Ich (Jahrgang 1940) möchte es noch gerne so gerne erleben! B.S.-V., Fribourg (Schweiz)

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"Man kann nicht hinter das zurück, was man einmal als richtig erkannt hat."(Klaus Huber)
Den Organisatoren und auch den Teilnehmern des Ökumenischen Kirchentags 2010 in München wünsche ich
- den Mut, der inneren Eingebung zu folgen und d i e Schritte im Sinne einer gelebten, konsequenten Ökumene zu tun, die der Geist ihnen eingibt
- die Kraft, unangenehme Konsequenzen hieraus als (wenn auch im Augenblick unbegreifliches) Kreuz anzunehmen, um gestärkt hieraus hervorzugehen
- die entsprechende, anderen Mut machende Ausstrahlung, die dazu ermuntert, solchen Wegbereitern der Ökumene auf diesem hoffnungs -vollen Weg in die Freiheit eines selbst- bewussten, ökumenisch geprägten Menschen zu folgen.
K.H.

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Meine Hoffnungen sind, dass man jetzt doch trotz des unethischen JA zur Minarett-Initiative, etwas differenzierter miteinander diskutiert wird. Ich erlebe da so kleine Zeichen.
F.I., Horw (Schweiz)

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Daß nicht "wir" Kirche sind, sondern, dass Kirche der Leib Christi ist.
R.

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Ich hoffe, dass das ökumenische Bewußtsein in den Köpfen und Herzen der verantwortlichen Kirchenvertreter sich noch einstellt, bevor die Menschen der Basis, aus den Gemeinden sich resigniert und desinteressiert KOMPLETT von der Kirche, egal welche Konfession!!, abwenden.
Ich habe den Eindruck, der Puls der Zeit, die Sehnsüchte der Suchenden werden nicht wahr- und nicht ernstgenommen. Sie werden abwandern zu anderen spirituellen Gemeinschaften, dann kann der Klerus ohne das lästige Fußvolk allein und unbehelligt weiterdiskutieren.
D.

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Meine Hoffnungen für die Ökumene zwischen den Kirchen sind außerordentlich begrenzt. Natürlich wird man auch weiterhin freundlich miteinander umgehen wollen. Weitere Fortschritte in der Ökumene scheitern aber am Amtsverständnis der katholischen Kirche, das auf einer rein juristisch verstandenen successio apostolica beruht. Die gültige Sakramentenspendung setzt diese successio voraus. Ausnahme ist lediglich die Taufe, die ja auch nach katholischem Verständnis Laien, also Nicht-Kleriker, spenden dürfen.
Das Selbstverständnis, und nicht zuletzt der Machtanspruch der katholischen Kirche, beruhen auf diesem Amtsverständnis. Die katholische Kirche kommt Kirchen oder Gruppierungen weit entgegen, deren Ämter auf einer solchen successio beruhen. So können katholisch orthodoxe Kirchen ihre eigene Liturgie behalten, ebenso eine eigenständig geprägte und in der ostkirchlichen Tradition stehende Theologie. Der Zölibat ist dann auch keine conditio mehr. In diesem Kontext sind auch die Bemühungen um die Pius-Bruderschaft zu sehen, aber auch um die Anglikaner. Der päpstliche Primat muss allerdings anerkannt werden. Die kirchliche Organisation hat sich an dem Primat der römischen Kirche und des juristisch verstanden Petrusamtes auszurichten. Dann kann es auch "Vielfalt in der Einheit" geben.Alle Kirchen, die sich nicht an diesem Amtsverständnis orientieren oder denen aus römischer Sicht die successio apostolica abgesprochen werden kann, sind eben nur "kirchliche Gemeinschaften", mit denen es im Grunde keine volle ökumenische Gemeinschaft und damit auch keine Altargemeinschaft gebenkann.
Im übrigen leben sich die katholische und die evangelischen Kirchen in Praxis und Verkündigungen kontinuierlich auseinander. Nur ein paar Stichworte: Bioethik, Ehescheidung und Wiederverheiratung, Sexualmoral, verantwortete Elternschaft, Priestertum der Frau, Homosexualität. Das sind die wirklichen Themen des Lebens. Hier wächst nichts mehr zusammen. Die katholische Kirche kann ihre rigorosen Positionen zu diesen Fragen nicht aufgeben, da sie damit ihr Verständnis von der Unfehlbarkeit ihres magisterium aufgeben würde. Was hier noch in der Diskussion stand, wurde nach dem Konzil bereits "endgültig und abschließend" geklärt.Alle, die sich mehr erhoffen als einen freundlichen Umgang mit einander machen sich Illusionen.
J.M., Sankt Augustin

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Ich hoffe zwar immer noch, aber immer weniger, da die Fortschritte eher Rückschritte sind, und baue auf das II. Vaticanum als unverzichtbare Basis, denn hier wurde schon einmal deutlich, dass sich der Hl. Geist eben doch nicht nur so, sondern eben auch anders zeigt.
H.W.

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Ich habe nach dem ökumenischen Kirchentag in Berlin die Hoffnung auf eine stärkere ökumenische Ausrichtung in der katholischen Kirche verloren. Meine Hoffnung für den Kirchentag in München, richtet sich auf eine größere Bereitschaft der christlichen Basis beider Konfessionen , sich von der Bevormundung durch die kirchliche Obrigkeit zu lösen und mehr Selbst-verantwortung im Glauben zu übernehmen.
M.P., Schwetzingen

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Mein von Herzen kommendes "Grüß Gott" und alles Gute für den ökumenischen Kirchentag; ich aber habe, um ehrlich zu sein, die Hoffnung verloren...
Ich bin zutiefst enttäuscht, was meine (noch) kath. Kirche verlauten lässt...ich ringe mit mir! Und: Ich hoffe auf Hoffnung und eine "Gute Nachricht"
A.P.

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Ökumene:
Dass meine so lange gehegte Hoffnung endlich in die Tat umgesetzt wird, umso mehr, als wir Eheleute arg große Schwierigkeiten hatten – mein Mann evangelisch und ich streng katholisch, damals noch, heute nicht mehr.
ÖKT:
Dass den schon so oft geäußerten Worten endlich Taten folgen mögen, da die beiden Kirchen eigentlich zusammengehören, vielleicht bringt der ökumenische Kirchentag endlich Fortschritte.M.A., München

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Ökumene:
gegenseitiges Einladen in den Gemeinden zu Gottesdiensten und Veranstaltungen
ÖKT:
Dass endlich alle eins seien! Der Tisch des Herrn ist doch für alle Christen da.
H.B.

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Ökumene:
... dass immer mehr Christen Selbstbewusstsein zeigen, nicht auf „die da oben“ warten/hoffen, sonder die Sache selbst in die Hand nehmen.
ÖKT:
dass Teilnehmer den Mut haben, statt „großen akademischen Vorträgen“ zuzuhören in diesen Räumen statt dessen demonstrativ gemeinsam Mahl halten.
H.D. Mainz

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Ökumene:
eine lebendige Ökumene; mutig kirchliche Feste gemeinsam begehen (Pfingsten z.B.); Gemeinden sich gegenseitig einladen
ÖKT:
ich möchte am Kirchentag selbst aktiv teilnehmen, weiß aber gar nicht wohin und an wen ich mich wenden soll?
P.F., München

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Ökumene:
- dass der Dialog nicht abbricht
- dass die Frauen gleiche Rechte wie die Männer in den Kirchen erhalten
ÖKT:
dass das Thema „Armut“ und „Solidarität“ auf allen Ebenen präsent ist
A.M.E., München

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Ökumene:
Ich hoffe, dass sich orthodoxe Kirche, evangelische Kirche Deutschlands und römisch katholische Kirche im Geist Jesu einigen.
ÖKT:
Ich hoffe, dass der ökumenische Kirchentag vor allem die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland schließt!
J.M. München

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Ökumene:
mehr gemeinsame Aktionengemeinsames Abendmahl
ÖKT:
gemeinsame Lieder bzw. Austausch der Liederden Blick mehr auf die Gemeinsamkeiten als die Unterschiede zu richten


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Ökumene:
Weitermachen, aber nicht verkrampfen!Es wurde schon so viel erreicht! Ich bin 88.Das dauert Generationen.
ÖKT:
Zufrieden in die Zukunft, nur keine Panik!Meine Mutter stemmte sich gegen meine evangelische Freundin – 1945!
A.L., München

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Ökumene:
Teilnahme am Abendmahl bzw. Eucharistie, ohne dass die Menschen ein schlechtes Gewissen haben müssen.Zölibat auf freiwilliger Basis
ÖKT:
gemeinsames Abendmahl mit Brot und Wein (Saft) – nicht wie in Berlin!
C. B.-S., Mainz

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Ökumene:
gemeinsame Eucharistie und nicht nur die, auch gemeinsames Reden und Handeln
ÖKT:
die Bevormundung durch die Kirchenleitung sollen aufhören. „Der Geist weht, wo er will.“
F.S., Mainz

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Sende Euch meine Ansprache am 3. Adventsonntag in der Hoffnung auf eine Kirche.
Wir feiern Ende nächster Woche – Weihnachten – das Geburtsfest unseres Herrn und Bruders Jesus Christus – das Fest der Freude.
Gott wird Mensch – in einem Kind. Eine Geburt ist eine große Freude – ein Neuanfang – neues Leben beginnt.
Das Weihnachtsfest gibt auch uns allen einen Grund zu einem Neuanfang – zu einem neuen Leben – Hoffnung auf einen Neubeginn. „Das Neuschreiben der Apostelgeschichte 2010“
Wir können die Apostelgeschichte unserer Zeit neu schreiben – in dem wir uns – alle – für eine gesunde Umwelt und ein gesundes Klima einsetzen – uns um mehr soziale Gerechtigkeit bemühen – vor allem die Politik – ihre Vertreter – besonders jetzt in Kopenhagen bei der Klimakonferenz – auch die Kirche – und nicht nur die Laien.
Wir können die Apostelgeschichte unserer Zeit neu schreiben – so ganz im Sinne des heutigen Evangeliums mit den Worten des Johannes: Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.
Das heißt: Gerechte und ausgewogene Bezahlung „jeder“ Arbeit – gerechte und ausgewogene Steuern – und nicht nur Unterstützung der Banken und der Wirtschaft.
Verantwortungsvoller Umgang mit unserer Umwelt und der Natur – und allen Menschen.Dafür sollte sich eigentlich unsere „Volksvertretung ?“ – unsere Regierung einsetzen!
Wir können die Apostelgeschichte unserer Zeit neu schreiben – auch in unserer Kirche –– indem wir alle Männer und Frauen zu – allen – Weiheämtern zulassen – das Zölibat abschaffen – die geschiedenen Wiederverheirateten wieder zur vollen Teilnahme am Tisch des Herrn einladen.
Vor allem ist auch der Vatikan herzlichst eingeladen, die Apostelgeschichte neu zu schreiben!Das Evangelium muss uns doch allen – auch dem Vatikan – wichtiger sein, als die Kirchengesetze.Ein Ähnlichkeit mit der Zeit Jesu, den Pharisäern und Schriftgelehrten drängt sich ja fast auf.
Jesus war anders – ihm war der Mensch mehr wert als die Gesetze.Deswegen wurde er auch ein Mensch wie wir – als kleines Kind kam er zu uns.
Gott wird – Mensch – einer von uns – ist das nicht wunderbar!
Gott ist Mensch geworden, damit wir eine menschliche, umweltbewusste, liebenswerte Gemeinschaft sind.Gott ist Mensch geworden, damit wir – die Kirche – eine menschliche, liebenswerte Gemeinschaft sind.
Das Neuschreiben der Apostelgeschichte muss daher auch spürbar – erlebbar werden - erlebbar sein – für alle.
Wenn das uns Christen gelingt – dann haben wir die Apostelgeschichte neu geschrieben.
Dann wird Weihnachten – das Geburtsfest unseres Herrn Jesus Christus , die Menschwerdung Gottes – Wirklichkeit – spürbar – erlebbar.
Dann setzen wir einen Neuanfang – dann beginnt neues Leben – neue Freude. Amen.
A.H., Kleinwilfersdorf

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Ich hoffe, dass es absehbar keinem Menschen gestattet wird, anderen vorzuschreiben, wie, wann und wo sie Christus empfangen.
G.A., Markt Schwaben

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Allein die Tatsache, dass hier "Entscheidende" jetzt schon Angst im Vorfeld haben, ist aus meiner Sicht ein Zeichen dafür, dass der "Druck" jener, die nach Gemeinschaft (auch) in diesem Punkt große innere Sehnsucht verspüren, bereits jetzt groß ist - und egal wie stark da eine Mauer aufgebaut wird, sie wird nicht halten. Es ist nur eine Frage, ob sich hier wieder "nur" ein einzelnes Opfer im Vorfeld findet, oder doch eine größere Schar von Zelebrierenden, die einladen. Wie heißt es wohl so klug: Stiehl ein Kamel, und sie hängen dich. Stiehl eine Herde, und sie verhandeln mit dir. Vielleicht gibt es auch ein paar österreichische Freunde, die sich da im Vorfeld kreative Gedanken machen - und das Ohr (noch) bei jenen haben, denen sichtbare Zeichen (da gibt es wohl auch ein lat. Wort dafür) des Miteinanders ein großes Anliegen sind. Theologisch ist hier wohl ausverhandelt und ausgeredet. Im Jakobusbrief wird sehr deutlich, dass Worte allein für einen lebendigen Glauben wohl zu wenig sind.
F.K., Linz (Österreich)

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Leider habe ich auf ÖKUMENE, die von der rk-Kirche positiv gesteuert wird, schon gar keine Hoffnung mehr!! In vielen Jahren ökumenischen Bemühungen im Ehrenamt habe ich gelernt: ÖKUMENE ist das, was WIR TUN!! Und wir tun sehr viel und sind darum schon sehr weit fortgeschritten auf dem wunderbaren Weg der "Einheit in versöhnter Vielfalt"! Da liegt meine Hoffnung und nicht bei der im Mittelalter steckengeblieben Männer-Macht-Institution.
M.H.-H.

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Die Ökumene wird sich durchsetzen, es ist nur eine Frage der Zeit: Die Diskrepanz von gepredigten theologischen Ansprüchen der Einheit und Nächstenliebe und gelebter Abgrenzung innerhalb der Kirche wird von kirchenfernen Mitbürgern und von Jugendlichen sehr genau wahrgenommen. Priestermangel und leere Kirchen sind die Folge. Der nun in Gang gesetzte Kathechetische Prozess sieht notgedrungen die verstärkte Einbindung von Laien vor. Auf lange Sicht zeichnet sich somit eine Stärkung der Laien (inzwischen schon als "allgemeines Priestertum" bezeichnet) und eine Schwächung des Berufspriestertums ab. Die Blockade der Ökumene wird sich auf Dauer kaum mehr durchsetzen lassen. Denn: welcher Durchschnittschrist (Laie) kennt eigentlich alle im Laufe der Zeit fein säuberlich ausgefeilten und angeblich "unüberbrückbaren" Unterschiede zwischen den Kirchen - wem sind sie wichtig? Viele Familien sind "gelebte Ökumene". Sie warten nur darauf, gemeinsam Abendmahl zu feiern. Es stellt sich wirklich die Frage: Wo ist diese Spaltung eigentlich Thema: im Alltagsleben, im Beruf - oder beim Berufspriestertum? Alles im Leben hat seinen Preis, auch das Festhalten an der Spaltung der Einen Christlichen Kirche, deren Gründer alle einte.
M.L., Syke

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Liebe Wir-sind-Kirche-Menschen,ich wünsche mir, daß endlich den Mitgliedern aller Religionen (in diesem speziellen Fall den christlichen Kirchen und Gemeinschaften), die gleichberechtigte mitmenschliche Liebe und tiefe Achtung vor dem wertvollen Gedankengut der jeweils anderen Kirchen- bzw. Religionsgemeinschaften bewußt wird.
Ich wünsche mir, daß dies tatkräftig und mit Gewissensüberzeugung in gemeinsamen Aktionen, z.B. Gebeten, Meditationen, Gottesdiensten (speziell gemeinsamen Eucharistiefeiern der Christen aller Konfessionen) und anderen gemeinsamen Aktivitäten, sichtbar für alle Welt gelebt und von den jeweiligen Religionsführern, z.B. unserem Papst, von ganzem Herzen überzeugend unterstützt wird.Ich wünsche mir, daß der gute Geist, der in allen Religionen weht, die Herzen aller Menschen erreicht und die Mitglieder aller Religionen lehrt, endlich in Frieden und gegenseitiger gleichberechtigter Achtung miteinander zu leben.Ich wünsche allen Mitarbeitern und Teilnehmern des Ökumenischen Kirchentags viel Kraft und Gottes Segen auf dem Weg zu diesem (über-)lebenswichtigen Ziel für alle Menschen.
M.E.

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Ich hoffe, daß wir Christen an der Basis zusammenfinden und "katholische" Kirche als Weltkirche verstehen, in der alle Christen Platz haben. Ich hoffe, daß wir danach handeln und uns gemeinsame Eucharistie oder Abendmahl nicht länger verbieten lassen. Das müßte auf dem Ökumenischen Kirchen Tag überwältigend sichtbar werden.
A.W., Münster

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Ich möchte, dass auch mal ein Protestantein Moslem,eine gute Mutter ein braver Berufsmann…für ihr vorbildliches Denken und Handeln heilig gesprochen würden. denn
- Das Vorbild von Nonnen und Ordensgründern ist keines für die meisten Angehörigen der Kirche. Diese sind Klempner, Sekretärin, Kehrichtlastwagen-Chauffeur, Chemielehrer, Profifussbaler …
- Orden gibt’s längst genug, welche Nachwuchssorgen haben
- Träger der Kirche sind nicht deren eigenes Personal
- Auch gewisse Gewerkschaften meinen, erster Unternehmensauftrag sei nicht die Unternehmensleistung nach aussen, sondern die Personalpflege
- Auch in anderen Konfessionen und Religionen gibt’s wohl prozentual gleich viele Vorbilder
- Diverse Religionen sagen – und sind sich darüber einig - , es gebe nur einen einzigen Gott. Es muss sich wohl immer um den gleichen Gott handeln
T.N., Thun (Schweiz)

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Hoffnung heißt: Nach den Worten und Taten Jesus zu handeln, nicht nach engen menschlichen Regeln.
B.S., Mainz

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Wir haben einen deutschen Papst. Meiner Meinung nach wäre er am kompetentesten für eine Ökumene mit den protestantischen Kirchen: Er ist informiert, er hat die Trennung selbst erlebt, er hat die besten Kontakte, er spricht die Sprache der Protestanten etc. Auf welchen Papst sollen wir warten mit der ERöffnung einer pluralistischen Kirche: Auf einen Italiener? eine Südamerikaner? einen Afrikaner? Für all diese Nationalitäten ist das Bedürfnis doch weniger hautnah. Pluralismus als echte iglesia catholica, wie sollte denn sonst eine Ökumene aussehen in unseren pluralistischen Zeiten? Vielleicht kann der ÖKT eine Botschaft nach Rom senden, daß viele Menschen hier auf echte Ergebnisse warten. Ein Anfang mit dem rechten Flügel ist ja schon gemacht!
H.K.

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...- dass die Ängstlichen und damit innerlich Eingeengten der Kirchen bereit und fähig werden, Christi menschen-freundlich-klare Unkompliziertheit und Großzügigkeit (er dachte in großen Zügen, siehe etwa Samariter, Sünderin am Brunnen usw. usf.) wirklich wahr- und ernstzunehmen,
- dass wir uns alle, also auch die Macht-Habenden gleichzeitig der eigenen Schwächen und Stärken wie auch derer der anderen bewusst werden, nach Jesu Vorbild erbarmend, unaggresiv, uneitel,
- dass es z.B. Orthodoxe nicht mehr "nötig" haben, Frauenordination als bedrohlich zu empfinden, sondern als Weg hin zu "Dein Reich komme", d.h. auch, dass Gottes Liebe uns auch hier schon befreit, andere abwerten zu müssen, und befähigt, die unbegrenzte Würde jedes Menschen- und Gotteskindes mit Freude anzunehmen und zu sichern,
- dass wir Gottes und darum unsere gegenseitige Gastfreundschaft dankbar, unaufgeregt wahrnehmen können,- dass wir miteinander immer weiter Wege suchen, wie wir Gott am besten folgen und daher Menschen am intensivsten in ihren jeweiligen Entwicklungsmöglichkeiten hin zu Freiheit, Selbstbestimmung und sozialer Verantwortung unterstützen können.

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Ich würde mir wünschen, das Christinnen und Christen sich endlich beginnen aus der Bevormundung durch die Hierarchen zu befreien und sich darauf besinnen, dass sie das eigentliche Volk Gottes sind und damit Ecclesia = Die Herausgerufene, die sich anschickt die Frohe Botschaft von der befreienden Liebe Gottes zu den Menschen, zu allen Menschen, ohne Vorbedingungen zu verkünden und vor allem zu leben. Damit die Kirche Jesus Christi endlich beginnen kann, in der Liebe Gestalt anzunehmen, denn das hat sie seit nunmehr zwei Jahrtausenden noch nicht. "Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt." (Röm 13,8)
E.W.

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So lange nicht Toleranz und Akzeptanz für die Unterschiede gibt, so lange wird es auch keine echte Einigkeit bei den Gemeinsamkeiten geben!Dass in der heutigen Zeit, wo wir wissen, was Krieg anrichten kann, wo wir täglich spüren, dass unsere Vorstellung einer heilen Welt nur eine Vorstellung ist, wo wir erkannt haben, dass es so, wie wir leben, eigentlich nicht weitergehen kann, ohne die Welt zu vernichten, Okumene überhaupt noch in Frage gestellt wird, ist eine Schande. Eine Schande vor Gott in seiner unvergleichlichen Vielfalt, eine Schande vor unseren Mitmenschen, unseren Kindern, denen wir damit zeigen, wie es nicht gemacht werden sollte und eine Schande vor uns selbst. Vor dem ureigenen Ich, das anscheinend immer noch nicht begriffen hat, dass es Miteinander und Füreinander besser funktioniert als Voneinander und Gegeneinander.
Aber solange es Menschen gibt, die darüber nachdenken, solange es Männer, Frauen und Kinder gibt, die noch einen Funken Eigeninitiative und Selbstverantwortung übernehmen, lebt die Hoffnung, dass sich der ökumenische Gedanke durchsetzt und vielleicht sogar irgendwann einmal die Frage, dieses oder jenes Bekenntnis, überflügelt und in ein "wie funktioniert es am besten gemeinsam zu unser aller Nutzen" wird. Beten wir gemeinsam darum, dass das bald geschieht!
B.S.

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Wir hoffen nicht nur für die Ökumene, sondern wir betreiben sie!!! Wir werden mit offenen Armen in unserer Geschwistergemeinde aufgenommen und eingeladen von aktiven Gemeindemitgliedern. Diese liebevolle Einladung konnten wir schon aus Nächstenliebe einfach nicht ablehnen.Da ist uns der Gedanke gekommen, dass wir nicht auf die Obrigkeiten warten müssen, bis dass sie die Einladung aussprechen, sondern wir selbst dürfen einladen...
Also liegt es an uns , ob wir einladen oder es uns nicht trauen etwa aus Angst vor den "Gemeindevorstehern"?
B.K.

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Auch ich habe die gemeinsame Eucharistiefeier in der Gethsemanekirche in Berlin mitgefeiert und als Schatz in meinem Herzen bewahrt. Für München würde ich mich aber mehr auf gemeinsame Abendmahlfeiern ohne priesterlichen Liturgen freuen, um die ätzenden Amtsdebatten zu vermeiden. Wenn Christen gemeinsam die Eucharistiefeier ‚konzelebrieren’, dann wäre das für mich ein zukunftsträchtiges Beispiel, dem viele sehnsüchtige Ökumenegruppen danach zu Hause sicher gerne folgen werden.
M.U., Walldorf

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Ich habe die vielen Hoffnungsworte im Hinblick auf die Ökumene zwischen den Kirchen und für den 2. Ökumenischen Kirchentag in München 2010 gelesen. Ich bin beeindruckt, wie viele Voten mit einem gemeinsamen Abendmahl, einer gemeinsamen Eucharistiefeier große Hoffnung für die Ökumene verbinden und teile diese Hoffnung. Ich habe auch in Veröffentlichungen nach dem Bremer Evangelischen Kirchentag gelesen, dass so bekannte Kirchentagsredner wie Fulbert Steffensky, Anselm Grün, Jörg Zink und Friedrich Schorlemmer sich nur noch einen Ökumenischen Kirchentag mit gemeinsamem Abendmahl vorstellen können.In den Evangelien bei Markus, Matthäus und Lukas lesen wir, wie sorgfältig sich Jesus auf sein letztes Mahl, ein Passahmahl zur Erinnerung an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten, vorbereitet hat und wie sich seine Jünger auf Jesu Wort hin auf Platzsuche begeben haben. Ich gehe davon aus, dass auch in München solche Vorbereitungen nötig werden .
M.B., Tübingen

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Ökumene
... dass wir, zwar mit verschiedenen Ansichten, aber gleichen Absichten, gemeinsam auf zwei Wegen, aber in Sichtweite, unseren Weg zu Gott gehen.
ÖKUMENE
Ein gemeinsames Fest, was dazu beiträgt, zwischen den Konfessionen zu vermitteln, sondern auch zwischen Jung und Alt.
E.R., München

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Als katholische Christin erhoffe ich mir / uns allen
eine gemeinsame Abend-Mahlfeier / Eucharistie mit Brot und Wein beim ÖKT und danach in den Gemeinden,
ein freiwilliges Zölibat der Priester,
die Zulassung von Frauen zur Ordination.
Ich hoffe immer noch (73) auf die Einheit in der Vielfalt!!!
H.B., München Wir Brauchen mehr Bescheidenheit auf katholischer wie auf evangelischer Seite, um die wahre Dimension der Weltprobleme nicht falsch einzuschätzen, weil wir dazu neigen, unsere Probleme zu hoch zu bewerten.Da relativieren sich manche theologische Diskussionen um kirchliches Amt, Abendmahlslehre, Frauenordination u.a.m.
J.P.

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EIN HERR, EIN GLAUBE, EINE TAUFE - und Tische ?
Drei Fragen an die Verantwortlichen aller Kirchen

Wir sind eine Gruppe von Christen in Berlin, klein wie ein Senfkorn, nicht unerfahren in kirchlichen Diensten. Seit Januar 2008 beraten und ermutigen wir uns gegenseitig. Ein Bericht in der Wochenzeitung “die Kirche” vom 9.12.2007 über eine ökumenische Tagung zur Vorbereitung desII.Ökumenischen Kirchentags in München (12.-16.Mai 2010) hatte uns aufhorchen lassen.
Das Thema Abendmahl bewege zwar die Öffentlichkeit, man wolle sich aber der eigentlichen Themen annehmen. Der damalige Präsident des Zentralkomitees Deutscher Katholiken sagte im November 2007:“Wir wollen die Verantwortung für die Gesellschaft in den Mittelpunkt des Kirchentages stellen.”
Weil wir diesen Kurs gefährlich und peinlich finden, fragten wir nach bei den Präsidien des Zentralkomitees Deutscher Katholiken und des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Die ausführliche Antwort von Prof.Meyer zeigt uns, dass es sich lohnt, einander “das was wahr ist zu sagen, aber liebevoll.”(Epheser 4,15)
Publik-Forum berichtete in Nr.8 vom 24.April 2008 über unseren kleinen Arbeitskreis. Das vielfache Echo auf den Bericht von Jürgen Israel stärkte unsre Hoffnung. Unsre Fragen sind die Fragen vieler Christenmenschen in allen Kirchen.
Wir treffen uns monatlich, lernen dazu, laden ein, kleine Schritte gegen Resignation gemeinsam zu gehen. Dazu sollen auch zwei Studientage in der Gethsemane-Gemeinde Berlin dienen, die am 6.Februar und 6.März 2010 stattfinden werden.

Zu den Fragen, die uns umtreiben, gehören diese drei:
1. Bei jeder Eucharistie feiern wir den gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Wir “verkünden seinen Tod (für alle) bis er kommt.” (1.Korinther 11,26) Könnte e sein, dass wir sein Mahl unwürdig feiern, wenn wir Christenmenschen uns an dieser zentralen Stelle trennen und trennen lassen?
2. In seinem Rundschreiben an alle Welt von Weihnachten 2005 - Enzyklika DEUS CARITAS EST schrieb Papst Benedikt: “In der Kommunion werde ich mit dem Herrn vereint wie alle anderen Kommunikanten.... Die Vereinigung mit Christus ist zugleich eine Vereinigung mit allen anderen, denen er sich schenkt. Ich kann Christus nicht allein für mich haben, ich kann ihm zugehören nur in der Gemeinschaft mit allen, die die Seinigen geworden sind oder werden sollen...” Gelten diese Worte allgemein, also im besten Sinn “katholisch”, also für alle die Seinigen?
3. In einem Brief an die Gemeinde zu Korinth schrieb Paulus: “Dafür halte uns jeder Mensch, für Gehilfen des Christus und Haushälterinnen und Ökonomen der Geheimnisse Gottes.” (1.Kor. 4,1) Ist die Eucharistie, ist sein Mahl nicht das große Geheimnis Gottes? - Ist das Mahl nicht d a s Geheimnis des Glaubens an Gott und seinen Christus und den Geist, der von beiden ausgeht? Ist die Eucharistie nicht das Geheimnis, das wir gemeinsam zu verwalten haben? Dann wäre gerade hier als Antwort auf Gottes Treue unsere gemeinsame Treue geboten.

Wir möchten den II Ökumenischen Kirchentag nicht überfordern. Aber wir sehnen uns nach Zeichen wahrhafter Gemeinschaft, glaubwürdiger Allgemeinheit. Wir werden unserer Verantwortung für die Gesellschaft nur dann gerecht, wenn wir die schmerzhafte Trennung abbauen und überwinden.Wer anderen Frieden predigen möchte, kann doch im eigenen Haus, am Tisch des einen Herrn nicht um eigene Positionen kämpfen. Bei all dem vertrauen wir auf das Motto des II. Ökumenischen Kirchentags München 2010:
“ Damit ihr Hoffnung habt.”

Kontakt:
Gerhard Vöhringer
Paul-Krause-Str.12
D-14129 Berlin
u-g.voehringer@gmx.de

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für die Ökumene zwischen den Kirchen:
ein verständnisvoller und geschwisterlicher Umgang miteinander, getragen von der Erkenntnis, dass wir einander brauchen und uns den Herausforderungen der Zukunft nur gemeinsam stellen können.

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010:
dass dieses Großereignis nicht nur ein flüchtiger Event sei, sondern Spuren hinlasse und neue Freundschaften entstehen mögen.
F. W., München

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Das Wort Reform verschlaegt uns manchmal die Hoffnung - vielleichtsollten wir die vom Kirchenvolk vielerorts schon gelebte spontaneGemeinsamkeit beachten, die haeufig ganz natuerlich Gottesdienst undEucharistie in einer erweiterten Mahlzeitsgemeinschaft ausklingenlaesst. Ungeachtet offizieller Kommentare des letzten Jahres, habe ichals nicht-Orthodoxer Gast beim Orthodoxen Weihnachtsgottesdienst inMoskau, wo ich derzeit wohne, spontane Gastfreundschaft erfahren undhoffe, ungeduldig!, dass uns allen zum OeKT auch eine neu gelebte Formdes gemeinsamen Mahls einfallen moechte!
In dem mehr als dreistuendigen Mitternachtsgottesdienst gingen erstWort und Gesang immer wieder harmonisch ineinander ueber, und spaeterauch die Eucharistiefeier, die mit dem Kommuniongang zu enden schien, indas Austeilen der gesegneten Brote, das gemeinsame Brot-Brechen, dasMiteindander-Teilen. So nahtlos war der Uebergang, dass ich, die ichzurueckhaltend gewesen war, zur Kommunion zu gehen, die vonGemeindehelfern fast gleichzeitig verteilten und freundlich,nachdruecklich angebotenen Brote annahm. Es gab am Ausgang spaeterheissen Gewuerztee, der dann zwar nicht mehr direkt zum Gottesdienstgehoerte, aber sicherlich den Gemeinschaftssinn des Vorangegangenenverstaerkt hat -- besonders, da alle die letzte U Bahn verpasst hattenund viele sich bei Schnee und Frost zu Fuss nach Hause aufmachenmussten!Viele Gruende, keine kalten Fuesse zu bekommen!
G.K. , Moskau

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Hoffnung für Ökumene
Vor drei Monaten traf sich in München die Bundesversammlung der Kirchenvolksbewegung "Wirsind-Kirche". Wir haben über die Vorbereitung des II. Ökumenischen Kirchentages in Münchenberaten. „Damit Ihr Hoffnung habt...“ steht als Leitwort darüber. Zum Einstieg hörten wir einenBericht eines lieben Menschen zur Organisation des II. Ökumenischen Kirchentages in München.Danach versuchten zwei ReferentInnen eine Art Eröffnungsbilanz. Auf der Seite derKirchenvolksbewegung "Wir-sind-Kirche" im Internet ist Wort für Wort nachzulesen, was diebeiden gesagt haben. Sie ließen keine Zweifel daran, dass beide großen christlichen Kirchen inDeutschland in der Krise sind. Trotz des hoffnungsvollen Leitwortes breitete sichHoffnungslosigkeit aus.Wir müssen inzwischen neu fragen:

Ökumene, was ist das? Ökumene, was soll das bewirken?

> ausführlicher Text

W. G., Bergisch Gladbach

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
- Ein Schritt in Richtung Aufhebung des Verbots zu Teilnahme am evangelischen Abendmahl
- Daß im Großen geschieht, was im Kleinen bereits praktiziert wird.

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
- Der hohe Eintrittspreis möge sich auszahlen
- Frohe Stimmung, wenig Ausrutscher
- Die Hoffnung soll über den Kirchentag hinausstrahlen - bis nach Rom
U.M., München

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1.Alle Gespräche und Veranstaltungen, Fragen und Antworten müssen vom Geist Christi durchtränkt sein (eigentlich selbstverständlich!). Alle Antworten sollten im seinem Sinne beantwortet werden. Hier dürften sich alle Christen einig sein.Ich träume von einer Amtskirche ohne Angst vor Machtverlust, ohne Angst ihre Mitglieder zu überfordern, ohne Angst vor Identitätsverlust und vor Veränderung, ohne Angst vor neuer Selbstfindung.
2.Ein ökumenischer Gottesdienst mit Verteilen und Ausgabe von Brot - als Gedächtnisfeier - ( she Taize) sollte von sogenannten Laien vorbereitet werden - eine Einladung geht an alle Teilnehmer. Wir wollen zusammen im Geist Christi feiern. "Tut dies zu meinem Gedächtnis". Finde ich auch wichtig für die kath. Kirche, die m.E. Pastoral- und Gemeindereferenten, Diakone für die Mahlfeier unabhängig von Geschlecht zulassen sollte.
3.Von "Wir sind Kirche" könnte ein Fragebogen mit strittigen Fragen erarbeitet werden, der ausgedruckt und/oder im Internet beantwortet werden kann, um aufzuzeigen, wo wir stehen, für was wir eintreten, ob und welche Veränderungen wir wünschen. Viele fühlen sich verlassen und als einsame Steiter, Aufbruchstimmung beim 2.OEKT ist angesagt!
H.F., Titisee--Neustadt

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Dass Einheit nicht Einheitlichkeit sein muss.Dass Vielfalt als Reichtum erlebbar wird.Dass Rom nicht mehr als Mittelpunkt der Welt gesehen wird.

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Dass es ein fröhliches Fest wird mit Denkanregungen für Kirche und Welt widerhallen in Herz und Hirn.
M.B., Dresden
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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Sich als gleichwertige Partner respektieren, Gemeinsamkeit entwickeln und pflegen, Unterschiede undogmatisch diskutieren.

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Gemeinsame Ziele formulieren bezüglich oekonomisch-sozialer und politischer Veränderungen in unserer Gesellschaft der Welt.
K.L., Vaterstetten

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Eine weltweite Einigung der christlichen Kirchen.Gemeinsame EucharistieGemeinsame Verkündigung und Mission und Dienst am Menschen

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Motivierung der GläubigenZunehmender OptimismusFriedvolles MiteinanderKennenlernen von Neuem und anderen Gläubigen.
M.H.

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Keine!Denn die evangelische Kirche müsste sich der katholischen Kirche annähern und nicht umgekehrt! Was sie aber m. E. nicht tun wird.

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Luther war m. E. ein Ketzer und Spalter. Die Religion der katholischen Kirche kann man nicht modernisieren. Deshalb kalte ich nichts von Ökumene. Hände weg davon!
G.G., München

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Dass die theologischen und menschlichen Machtansprüche aufgegeben und die Botschaft des machtlosen Jesus von Nazaret Raum gewinnen kann.

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Konstruktives gemeinsames Nachdenken für unsere Welt, vorbei an den Bremsen der Institutionen, im fröhlichen, gelassenen Miteinander.
J.S., Moritzburg

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Bei Begegnungen in Gottesdiensten auch das gemeinsame Mahl, als Tischgemeinschaft

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Ein frohes Treffen vieler Konfessionen mit Toleranz und Austausch der Erfahrungen in den Gemeinden.
R.F., Grödel

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Dass sich vor allem die katholische Kirche öffnet und Ökumene zulässt, sich somit den Menschen öffnet und viele Schwierigkeiten bestätigt.Von der katholischen Kirche erwarte ich Modernisierung, z.B. Abschaffung des Zölibats, Einheitsgebete, ...

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Einen friedvollen gemeinsamen Tag, der beide Kirchen näher bringt.
K.P.

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Gegenseitige Anerkennung

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Gemeinsames Abendmahl
K-H.B., Zorneding
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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Gemeinsames Abendmahl

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Denn Gott sieht mit Freude auf solche Menschen und wird ihre Gebete erhören (Ps 34,16)
C.H., Karlsfeld

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Habe nicht viel Hoffnung, weil Dialog nur zwischen gleichberechtigten Partnern möglich ist und die katholische „Obrigkeit“ erkennt die protestantische Kirche nicht an!!x

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
... wünsche ich mir das gemeinsame Abendmahl
R.L., München

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Dass die Liebe zu dem einen Herrn zur Liebe untereinander und zur Einheit im Geiste führe und zum Respekt der Verschiedenheit.G.T., München

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Dass die Teilnehmenden Christen zu einem Licht werden, das als Zeichen hinausstrahlt in die ganze Welt und Mut für die Zukunft macht.
G.T., München

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Einen raschen Weg zu einer Kirche ohne Grenzen

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Abendmahlgemeinschaft
M. und P.C., München

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Meine Hoffnungen
für die Ökumene zwischen den Kirchen:
Es gibt viele Wege, die zu Gott führen: Uns eint das Ziel, uns eint unser Begleiter Jesus und sein Geist. Wir alle sind unterwegs.

für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Gemeinsam glaubengemeinsam betenzusammenrücken.
M.T.

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Meine Hoffnungen
für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010
Dass mutige Initiativen zur Ökumene von München in die Ortsgemeinden getragen werden.Dass ein neuer Anfang gemacht wird für eine gemeinsame Bibelübersetzung.Dass es Fortschritte gibt auf dem Weg zur eucharistischen Mahlgemeinschaft.Dass die Kirchen in ihren politischen Aussagen mit einer Stimme sprechen.Dass die „Kirchenoberen“ es den Gläubigen gleichtun und ihre dogmatischen Fesseln abschütteln, um dem Evangelium zu folgen.Dass das „Amtsverständnis“ der beiden großen Konfessionen sich am Evangelium orientiert und die Berufung Jesu wichtiger wird als die „Sukzession“, die ohnehin mehr als fragwürdig ist.
B.H-N., Offenbach

Zuletzt geändert am 03­.12.2012